Was ist das?

Das berufliche Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern in einer dreijährigen Ausbildung eine gymnasiale Allgemeinbildung und berufsbezogene Fachkenntnisse in den Bereichen

Nach erfolgreichem Bestehen der Abiturprüfung erhalten sie die allgemeine Hochschulreife.

Bildungsziele und fachliche Ausrichtung

Das berufliche Gymnasium führt zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur), die in allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland zum uneingeschränkten Studium an Universitäten, (Fach)Hochschulen etc. berechtigt. Neben dem Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern (Englisch, Deutsch, Chemie etc.) wird im beruflichen Gymnasium zudem eine der beiden Fachrichtungen Mechatronik oder Wirtschaft unterrichtet, für die die Schülerinnen und Schüler sich bereits bei der Anmeldung entscheiden.

Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler neben der allgemeinen Hochschulreife bereits frühzeitig tiefe Einblicke in die verschiedenen Disziplinen ihrer Fachrichtung und werden optimal auf ein Studium oder eine berufliche Ausbildung in ihrem Bereich vorbereitet. Informationen zu den Unterschieden zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien finden Sie hier.

Ausgewählte Inhalte in den Fachrichtungen
MechatronikWirtschaft
  1. Technisches Zeichnen
  2. Mechanik und Elektronik
  3. Metallbearbeitung und Konstruktion
  4. Automatisierungstechnik
  5. Programmiertechnik
  1. Produktionswirtschaft
  2. Investition und Finanzierung
  3. Einkommen, Beschäftigung und Konjunktur
  4. Rechnungswesen und Controlling
  5. Datenverarbeitung

Der Unterricht im beruflichen Gymnasium ist in eine einjährige Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) sowie eine zweijährige Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12-13) unterteilt. Gegen Ende der Einführungsphase wählen die Schülerinnen und Schüler dabei ihre Leistungskurse. Darüber hinaus gewinnen sie im Rahmen eines Praktikums wichtige Einblicke in die berufliche Praxis ihrer Fachrichtung.

Das berufliche Gymnasium endet nach drei Jahren mit dem erfolgreichen Bestehen der mündlichen und schriftlichen Abiturprüfungen. Nach mindestens einem Jahr in der Qualifizierungsphase kann unter bestimmten Voraussetzungen der theoretische Teil der Fachhochschulreife erlangt werden.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Aufnahme in das berufliche Gymnasium sind:

  • das Versetzungszeugnis in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe
  • oder der Mittlere Abschluss mit den u.g. Bedingungen
  • das 19. Lebensjahr darf in der Regel nicht vollendet sein.

Wer mit einem Mittleren Abschluss (Realschule, Gesamtschule, zweijährige Berufsfachschule, als gleichwertig anerkanntes Zeugnis) in das Berufliche Gymnasium aufgenommen werden will, muss

  • ein Gutachten der abgebenden Schule vorlegen, dem zu entnehmen ist, dass die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht des Beruflichen Gymnasiums erwarten lassen,
  • in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (besser als 3,0) erreicht haben,
  • in den übrigen Fächern ebenfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (besser als 3,0) erreicht haben.

Wer aus einer genehmigten, aber staatlich nicht anerkannten Ersatzschule oder aus einer Schule im Ausland das Berufliche Gymnasium übergehen will oder wer den Schulbesuch länger als ein Jahr unterbrochen hat, muss sich in der Regel einem Überprüfungsverfahren unterziehen. Der Besuch der Berufsschule oder die Erfüllung des Grundwehrdienstes, des Zivildienstes, eines sozialen Jahres sowie ein einjähriges berufsbezogenes Praktikum gelten nicht als Unterbrechung.

Beginn und Dauer

  • Der Unterricht im beruflichen Gymnasium gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase. Im Regelfall endet die Schulzeit im Beruflichen Gymnasium nach 3 Jahren mit dem erfolgreichen Abschluss der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen.
  • Der Unterricht beginnt in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, also in der Regel im August oder September eines Jahres. Die Schülerinnen und Schüler werden an 5 Tagen in der Woche unterrichtet.

Anmeldung und Kontakt

Die Anmeldung ist möglich bis zum 28. Februar. Für Absolventen von Real- oder Gesamtschulen in der Region erfolgt die Anmeldung über die abgebenden Schulen. Bewerberinnen und Bewerber von Gymnasien, Berufsfachschulen oder aus Rheinland-Pfalz wenden sich direkt an das Sekretariat der Werner-Heisenberg-Schule. Anmeldeformulare sind im Sekretariat erhältlich oder im untenstehenden Downloadbereich.

Für weitere Fragen steht Ihnen der Abteilungsleiter Herr Köhler zur Verfügung.

Lernzentrum der WHS Rüsselsheim

an der Werner-Heisenberg-Schule existiert seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 ein Lernzentrum für das berufliche Gymnasium.
Hier werden Schülerinnen und Schüler bei der Aufarbeitung von Themen aus dem Unterricht, Bearbeitung von Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klausuren etc. von Lehrkräften der WHS unterstützt. Ebenso stehen mehrere Laptops im Lernzentrum für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Die Betreuung durch die Lehrkräfte ist kostenlos und bietet eine ideale Alternative zu kostenpflichtigen, privaten Nachhilfeangeboten.

Bei den Lehrkräften des Lernzentrums handelt es sich um Kolleginnen und Kollegen mit mehrjähriger Leistungskurs-Erfahrung in ihren jeweiligen Fächern. In diesem Schuljahr findet das Lernzentrum an den folgenden Terminen im Raum N012/N013 statt: 

MontagDienstagMittwochDonnerstag
15:00 bis 16:3015:00 bis 16:3015:00 bis 16:3015:00 bis 16:30

Wirtschaftslehre,
Datenverarbeitung,
Rechnungswesen

DeutschMatheEnglisch
Mechatronik

Wir würden uns freuen, einige der Schülerinnen und Schüler bei ihrer schulischen und persönlichen Weiterentwicklung unterstützen zu können.

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