Was ist das?

Fertigungsmechaniker/innen sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion!

Sie montieren in der Serienfertigung mittels komplexer Produktionsanlagen Bauteile bzw. Baugruppen zu einsatzfähigen Produkten, halten die Produktion durch Disposition von Material und Ersatzteilen am Laufen, richten Produktionsmaschinen ein und führen Qualitäts- und Funktionskontrollen durch. Ihr Einsatzgebiet liegt bei Kfz- oder Haushaltsgeräteherstellern, Motorenwerken, Maschinen- und Anlagenbauern und anderen Metall- und Elektroindustriebetrieben.

Zugangsvoraussetzungen

Es existieren keine vorgeschriebenen Voraussetzungen, um diese Berufsausbildung aufzunehmen. Allerdings setzen viele Ausbildungsbetriebe einen bestimmten Schulabschluss voraus. Zusätzlich werden dazu oft Eignungstests durchgeführt, mit denen berufsspezifische Grundfähigkeiten überprüft werden sollen.

Bildungsziel und fachliche Ausrichtung

Das Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, alle unter 1. genannten Tätigkeiten zuverlässig, selbstständig und richtig durchzuführen. Dazu gliedert sich der Ausbildungsablauf in folgende vier fachlichen Handlungsfelder:

  • Herstellen von Produkten
  • Montieren und Demontieren von Baugruppen
  • Einrichten und Inbetriebnehmen von Produktionsanlagen/Überwachen
  • Steuern und Optimieren des Produktionsablaufs, Sichern der Betriebsbereitschaft von Maschinen und Anlagen

Unterstützend dazu wird Unterricht in Sport, Religion, Politik / Wirschaftskunde und Englisch angeboten. Mit bestandener Prüfung erhält man gleichzeitig den Hauptschulabschluss, bzw. unter bestimmten Voraussetzungen die Mittlere oder sogar Fachhochschulreife!

Genaue Informationen zum Ablauf und zum Inhalt der Ausbildung finden Sie hier:

Ausbildungsplätze

Falls Sie Interesse aber noch keine Ausbildungsplatz haben, könnten Ihnen die folgenden Links nützlich sein:

Beginn und Dauer

Der Ausbildungsbetrieb regelt den Beginn und die Dauer der Ausbildung.

Die reguläre Ausbildungsdauer zum/zur Fertigungsmechaniker/in beträgt 3 Jahre und findet hauptsächlich im Ausbildungsbetrieb statt. Im Rahmen des Dualen Systems werden daneben nicht nur theoretische Fachkenntnisse in der Berufsschule vermittelt bzw. vertieft, sondern auch allgemeinbildender Unterricht besucht.

Üblicherweise fällt am 1. August oder September der Startschuss. Der Berufsschulbesuch beginnt in die erste Woche nach den Sommerferien. Der Unterricht findet im Wechsel an einem bzw. zwei Tagen/Woche statt und dauert jeweils bis 15:00.

Eine verkürzte Ausbildung kann aufgrund der Vorbildung oder guten Leistungen in Betrieb und Schule mit dem Ausbildungsbetrieb vereinbart werden.

Anmeldung und Kontakt

Vom Ausbildungsbetrieb erfahren Sie, welche Berufsschule für Sie zuständig ist und erhalten alle für einen ordnungsgemäßen Berufsschulbesuch notwendigen Informationen.

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