Schillers Glocke in der Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“

Schülerinnen der WHS treffen Senioren und tragen ihnen Gedichte vor.

Am 01.04.2019 nahmen 15 Schülerinnen der Werner-Heisenberg-Schule im Unterrichtsfach „Berufsbezogener Unterricht“ an einem Workshop von Poetry-Slammer Lars Ruppel teil. Sie wollten lernen, wie man Gedichte seniorengrecht, lebendig, interessant und frei von Berührungsängsten vortragen kann.
Lernen kann man am Besten in der Praxis, weshalb die Schülerinnen das Erlernte direkt in der Seniorenresidenz „Haus am Ostpark“ umsetzten.
Bereits seit 2014 finden regelmäßige Treffen zwischen den Heisenbergschülern und Senioren statt, finanziert von der Stiftung Lesen und initiiert von der Schulsozialarbeit der Werner-Heisenberg-Schule.
Schnell legten unsere Schülerinnen Ihre Hemmungen beim lauten Vortragen der Gedichte ab, selbst als ein Mikrofon zum Einsatz kam. Unter anderem die Methode „Endreimdemenz“, wie Ruppel sie nennt, wurde geübt. Hierbei geht es darum, Wörter am Ende eines Reimes wegzulassen, damit die Zuhörer dieser erraten können oder gemeinsam den Refrain zu wiederholen. Die Anwesenden werden somit aktiviert und in das Geschehen eingebunden. 

Schon während der Übungsphase gesellten sich Bewohner der Seniorenresidenz zu unseren Schülerinnen, das bunte Gemisch aus Jung und Alt hatte viel Spaß zusammen. Am Ende gab Ruppel noch eine Solo-Einlage als Entertainer, tanzte und sang. 

Fazit: Ein rundum gelungener und lehrreicher Tag! 

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