The Show must go on...

Auch in Zeiten der Covid-Pandemie geht das Projekt "ProBal“ (Problembasiertes Lernen) an der Werner Heisenberg Schule weiter.
 

Statt jedoch im Rahmen des Erasmus+ Projekts nach Slavonski Brod (Kroatien) oder nach Batalha (Portugal) zu fahren, haben sich die Schülerinnen und Schüler der 10BW3 im Distanzunterricht dem Problem der Nachhaltigkeit aus der europäischen Agenda 2030 gewidmet. Da der so genannte Earth Overshoot Day immer näher rückt, haben sich die Jugendlichen selbstständig Themen und Inhalte überlegt, um auf die Problematik hinzuweisen und der Verknappung der Ressourcen entgegenzuwirken.
Dabei wurden vor allem die Themen „Lebensmittelverschwendung" und „Plastikvermeidung" beleuchtet. Neben Selbstversuchen, wie viel Müll beispielsweise an einem Tag in der eigenen Familie entsteht, standen vor allem Tipps und Anregungen zur Verhaltensänderung im Mittelpunkt der Arbeitsergebnisse.
Aber auch zu allgemeineren Themen wie „Klimawandel", „Strom sparen" und „Müll im Meer" wurde in Kleingruppen fleißig selbstorganisiert und eigenverantwortlich recherchiert und dokumentiert. Auch hier bildeten Ratschläge und Denkanstöße meist das Herzstück der Präsentationen.
Die Aufgabe bot den Schülerinnen und Schülern aber auch die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken, eigene Interessen und Hobbies zu integrieren und kreative Lösungen zu finden, wie die Ausarbeitungen „Fahrzeugrecycling" und „Lösungen aus dem Weltall" verdeutlichen.

Traurig bleibt jedoch, dass es uns in der momentanen Situation leider nicht möglich ist, gemeinsam mit unseren Partnerschulen in den persönlichen Austausch zu kommen.
Jeder, der bereits einen Austausch gemacht hat, kennt das: Die Momente, die Erfahrungen, die während eines solchen Austauschs gemacht werden, sind oftmals einmalig. Die freundschaftliche Bande, die man mit jungen Menschen aus anderen Ländern knüpft, halten oftmals über Jahre hinweg und sorgen nicht selten für ein Wiedersehen.
Solche Austausche prägen uns, helfen uns andere Menschen und Kulturen besser zu verstehen und uns zu mündigen Europäerinnen und Europäern zu machen. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem wir wieder gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern diese Erlebnisse teilen dürfen.

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