An der WHS setzen wir bei der Ausstattung unserer Unterrichts- und Ausbildungsräume auf modernste technische und mediale Ausrüstung.
Aus diesem Grund verfügen nahezu alle unsere Unterrichtsräume neben einer Tafel oder Whiteboards über ein modernes Visualisierungssystem.
Hierbei setzen wir je nach Bedarf auf drei unterschiedliche Systeme.

Stationäre Beamer

Vor allem in unseren EDV-Räumen setzten wir zu Präsentationzwecken oder zur Ergebnissicherung auf einen stationär, meist an der Decke verbauten, Beamer.
Dieser ist mit dem Lehrer-PC verbunden und kann dessen Bildschirm auf eine Projektionsfläche spiegeln.

Medienwagen

Bei unseren Medienwagen handelt es sich um ein System, was vor Allem größtmögliche Flexibilität gewährleisten soll. 

Diese Medienwagen sind mit einem Beamer, einem Apple-TV und einer Soundanlage ausgestattet.
Über den Apple-TV ist es möglich, ein mobiles Sendegrät, z. B. ein IPad, Tablet oder einen Laptop kabellos mit dem System zu verbinden und so standortungebunden das Bild und den Ton von diesem Gerät zu Übertragen und dann mittels Beamer und Soundanlage des Medienwagens wiederzugeben.

So können sich bspw. mehrere Schülersysteme abwechselnd auf den Medienwagen aufschalten, um z. B. Arbeitsergebnisse zu präsentieren oder arbeitsplatzunabhängig in Gruppen gearbeitet werden, ohne das umständliche Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen.

Der Medienwagen selbst ist mobil und kann somit frei im Raum oder bei Bedarf im Gebäude beregt werden und steht damit einer freien und flexiblen Raumgestaltung nicht im Weg. 

Interaktive Whiteboards

Interaktive Whiteboards sind digitale Tafeln, die mit einem Computer verbunden sind.

Mit Hilfe eines Beamers wird der anzuzeigende Bildschirminhalt auf die weiße Fläche des Whiteboards projiziert. Das Whiteboard stellt also primär einen großen Bildschirm dar.
Dieses kann man nun mittels Fingerdruck oder mit einem kabellosen Stift steuern.

Der Vorteil dieser Anlage liegt z. B. darin, dass mediale Inhalte jederzeit erstellt, verändert, gespeichert und später wieder verändert werden können. Man kann also das "Tafelbild oder die Ergebnissicherung der Letzten Stunde jederzeit wieder öffnen und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern weiterbearbeiten - und nicht jedes Mal von vorn anfangen.

Weiterhin verfügen die Geräte über einen Zugang zum Internet, sodass auch aktuelle Daten, Grafiken, Videos, ... live im Unterrichtsgeschehen verwendet und bearbeitet werden können.

EDV-Räume

Wir verfügen über 10 EDV-Räume mit durchschnittlich 22 Rechner-Schülerarbeitsplätzen.

Es handelt sich hierbei um vollwertige Rechnersysteme, die über ein spezielles Netzwerk miteinander verbunden sind (Fat-Client-Systeme). Die Rechner setzten sich bei jedem Herunterfahren wieder auf ihren Ursprungszustand zurück, sodass jeder Benutzer ein "neues" sauberes System vorfindet.

Damit dennoch jeder Benutzer Daten und Arbeitsergebnisse speichern und später wieder verwenden kann, steht unseren Schülerinnen und Schülern jeweils Speicherplatz auf unserem Server zur Verfügung.

Über ein LANIS-System ist es möglich, auf die verschiedenen Rechner eines Raumes zuzugreifen und den Bildschirminhalt mittels Beamer auf eine Projektionsfläche zu werfen sodass unmittelbar und live Lösungen von Schülerinnen und Schülern vorgeführt werden können. 

Die Räume verfügen selbstverständlich über Internetzugänge, wobei jedoch die Suchanfragen und Webseitenaufrufe durch einen vorgeschalteten Blacklist-Filter (Time-For-Kids) auf kritische Inhalte untersucht und ggf. geblockt werden.


Moderne Chemieräume - Ideal für Schülerexperimente

Unsere Chemie- und Physikräume sind nach modernstem Standard eingerichtet und ermöglichen erlebendes Lernen durch umfangreiche Schülerexperimente.


Technikräume, die keine Wünsche offen lassen

Die stetige Modernisierung unserer Ausbildungsgeräte (CNC-Fräs- und Drehmaschinen, Pneumatikanlagen, 3D-Drucker, Schneidemaschinen, Werkzeuge sowie unserer IT-und Rechnerarchitektur) fordert einen fortlaufend hohen Investitionsbedarf und ermöglicht einen anschaulichen, aktivierenden und realitätsnahen Unterricht.


LEGO Mindstorms

Bei LEGO MINDSTORMS handelt es sich um einen programmierbaren Legostein sowie Elektromotoren, Sensoren und Lego-Technik-Teile (Zahnräder, Achsen, Lochbalken, Pneumatik-Teile usw.), um Roboter und andere autonome und interaktive Systeme zu konstruieren und programmieren.

Mit Hilfe von LEGO MINDSTORMS Education NXT und EV3 können wir bei unseren Schülerinnen und Schülern eine Reihe von wichtigen Kernkompetenzen wie Kreativität, Team- und Problemlösefähigkeit sowie lehrplanrelevante Unterrichtsinhalte fördern. Die Schülerinnen und Schüler werden hierzu mit projektorientiertem Arbeiten und dem selbstständigen Planen und Durchführen von Projekten konfrontiert.

Die EV3 Konstruktionsprojekte zeigen den Schülern außerdem die Abbildung von Mess-, Steuer- und Regelprozessen und das Zusammenwirken von Sensoren und Aktoren.

So lernen unsere Schülerinnen und Schüler Robotik anhand von Modellen zu entwickeln und einzusetzen und diese mit einfachen und komplexeren Programmierungen, anfangs mit Hilfe einer grafischen Programmierung, später mit objektorientierte Java-Programmierung, zum Leben zu erwecken.

Darüber hinaus erlernen sie, Fragestellungen zu formulieren sowie Untersuchungen selbst zu planen und durchzuführen. Mit Spaß am Technikunterricht werden spielerisch Kenntnisse aus verschieden Disziplinen wie Physik, Mathe, Elektrotechnik, Robotik und der Informatik erkannt, durchdrungen und und für andere Problemstellungen anwendbar gemacht.

Wir haben unser System um die Ergänzungsset "Erneuerbare Energien erweitert" um unseren Schülerinnen und Schülern den Zugang zu diesen Schlüsseltechnologien zu ermöglichen. 

3D-Drucker

2014 haben wir im Rahmen einer Projektwoche 3D-Drucker-Bausätze, des Open-Source-Projektes "RepRap" für unserer Schule angeschafft. Bei diesen Systemen handelte es sich um vier Bausätze auf Basis mit dem FDM-Prinzip (Fused-Deposed-Modellig-Systems). Die Systeme wurden im Rahmen einer Projektwoche von einer Mechatroniker-Klasse unseres Beruflichen Gymnasiums und unser Fachoberschule Elektrotechnik zusammengebaut und programmiert.

"Es war wirklich eine total interessante Sache. Es hat Spaß gemacht, die diese NEUE Technik aufzubauen, zum laufen zu bringen und letztlich auch anzuwenden."
2014: Axel Schwan, ehemaliger Schülersprecher, Schüler der 12FA (Fachoberschule Elektrotechnik) und heute Technischer Leiter bei 3DXS - einem Unternehmen im professionellen 3D-Druck-Unternehmen

Neben dem "semiprofessionellen" System haben wir in 2015 mit dem Dimension Elite 3D Printer ein professionelles System beschafft, um mit Hilfe der neuen Möglichkeiten Ideen schneller in die Tat umsetzen zu können.
So beschäftigen wir uns gegenwärtig mit neuen Konzepten für Rotoren von Windkraftanlagen. Mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens können wir diese nicht nur entwerfen sondern auch modellieren und testen.

CNC-Maschinen

An unserer Schule verfügen wir über verschieden CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control). Das sind Werkzeugmaschinen, die durch den Einsatz moderner Steuerungstechnik in der Lage sind, Werkstücke mit hoher Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen.

Bei Verwendung eines CAM-Systems (Computer-aided manufacturing = rechnerunterstützte Fertigung) können die Daten aus einem CAD-Programm, mit dem in der Regel die Bauteile konstruiert werden, unter Berücksichtigung einiger weiterer Faktoren wie Geometrie der Werkzeuge, Drehzahlen, Vorschüben  in ein CNC-Programm umgewandelt werden.

Diese System - eine CNC-Fräse und zwei CNC-Drehmaschinen - finden neben den metallverarbeitenden Ausbildungsgängen im dualen System sowie der Werkstatt für Behinderte, auch Anwendung in unserer Fachoberschule Maschinenbau.

Top