Photovoltaikanlagen

Den Anfang nahmen unsere Energie- und Nachhaltigkeitsptojekte 2003 mit der Installation einer Klein-PV Anlage, ausgelöst durch das Engage­ment eines Lehrers mit seiner damaligen Klasse.

Neben der statistischen Auswertung der Anlage im damaligen Unterricht, entwickelte sich ein Interes­se, diese Technologie weiter zu vertiefen.

Nachdem die zeitaufwendigen Voraus­setzungen mit Anträgen, Förderungen, Verträgen sowie bau­technischen Klärungen erfüllt waren, begann eine neue Klasse und mit einem dann gebildeten Lehrerteam, den "Sunpäds", 2006 die Pla­nung einer PV-Anlage auf dem Werkstattdach unserer Schule.

2010 wurde sie unter großem Ein­satz von Schülern realisiert und speist seitdem in das öffentliche Netz jährlich ca.8.000 kwh ein.

Sonnenfolger

Mit dem Bau der Photovoltaik-Dachanlage lief die Planung eines sogenannten Sonnenfolgers parallel, ein Nach­führsystem, das, auf einem Mast vor unserem Schulgebäude stehend, ca. 24 qm Modulfläche dem Son­nenlauf nachführt und ständig die zur Sonneneinstrahlung beste Position einnimmt. Hier werden weitere ca. 5.000 kwh jähr­lich umgesetzt. 

Messwarten-Pavillon

Unsere Arbeit ging mit dem Bau einer weiteren PV-Anlage auf dem Dach eines Pavillons im Schul­gelände voran. Diese Anlage ist in die 4 Himmels­richtungen mit PV-Modulen ausgerichtet und erfasst als Messwarte die jeweilige Sonneneinstrahlung von Aufgang bis Untergang und visualisiert sie mit ent­sprechender Software auf einem Großmonitor in unserer Aula, ebenso wie oben bereits genannte Anlagen. 

Mobile Messanlage

Parallel zur Bestückung des Pavillondachs wurde im Unterricht eine mobile Messanlage gebaut, die ebenfalls Sonneneinstrahlung er­fasst und viele praktische Unterrichtseinsätze ermöglicht. 

Solarbetriebener Springbrunnen

Ein weiteres kürzlich abgeschlossenes Projekt bildet ein solarbetriebener Springbrunnen im Schulgelände, dessen Wasserspeisung durch eine Pumpe betrieben wird. Je mehr Sonnen­einstrahlung erfasst wird, desto höher steigt die Wasserfontäne. Sonnenintensität wird hier anschau­lich in die Höhe dieser Wasserfontäne übersetzt. 

Windrad

Innerhalb des seit 2013 mit aufwendigen Vorberei­tungen laufenden Windkraftprojektes dreht sich seit September 2015 nun ein Windrad nach dem Savonius­prinzip im Zentrum unseres Schulgelän­des auf einem ca. 10 m hohen Mast. Dieses Wind­rad bildet wiederum Grundlage für eine Reihe ge­planter Folgeprojekte in nächster Zeit. Alle Projekte sensibilisieren unsere SchülerInnen zum Einsatz für den Klimaschutz und führen an den Umgang mit der erforderlichen Technologie heran.

Top