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Stolperstein-Putzaktion an der WHS

Anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocausts am 27. Januar haben Lernende und Mitarbeitende der Werner-Heisenberg-Schule (WHS) in Rüsselsheim und der näheren Umgebung rund 40 Stolpersteine gereinigt. An der Aktion beteiligten sich sowohl Einzelpersonen als auch mehrere Lerngruppen und sogar Schulhund Molly. Initiiert wurde das Projekt von Schulseelsorger und Religionslehrer Patrick Strosche.

„Gerade auch viele Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bleibt es notwendig, die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wachzuhalten“, betonte Strosche. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen oder mehrere Stolpersteine zu übernehmen und die kleinen quadratischen Messingtafeln zu reinigen. Diese sind in den Gehwegen eingelassen und erinnern an die Schicksale meist jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger während der NS-Zeit. Die benötigten Reinigungsmaterialien stellte die Schule zur Verfügung.

Nach Worten Strosches verdeutlicht die Aktion, dass historisches Gedenken nicht auf den Lernort Schule beschränkt bleiben dürfe. In seinen Religionskursen hatte er sich zuvor intensiv mit den Stolpersteinen auseinandergesetzt und exemplarisch das Schicksal von Alwin Heizenroeder behandelt. Auch der Stolperstein in unmittelbarer Nähe der WHS wurde im Rahmen der Aktion gereinigt – von einem Kurs der Berufsfachschule gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Philipp Strobel.

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